Freitag, 3. Oktober 2014

REZENSION: Deadly Class

Deadly Class

(Rick Remender, Wes Craig, Lee Loughridge) 
Verlag: Image Comics (Juli 2014) 
Seiten: 160
Preis: 7,20€ (D) 

 

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It's 1987. Marcus Lopez hates school. His grades suck. The jocks are hassling his friends. He can't focus in class. But the jocks are the children of Joseph Stalin's top assassin, the teachers are members of an ancient league of assassins, the class he's failing is "Dismemberment 101," and his crush has a double-digit body count. Welcome to the most brutal high school on earth, where the world's top crime families send the next generation of assassins to be trained. Murder is an art. Killing is a craft. At Kings Dominion School for the Deadly Arts, the dagger in your back isn't always metaphorical.
Quelle: amazon.de 

Der Zeichenstil von Deadly Class hat mir wirklich gut gefallen. Wie die Illustratoren Farben dazu nutzen bestimmte Stimmungen zu zeugen, bzw. Emotionen zu spiegeln fand ich wirklich sehr gelungen. Alles in allem empfand ich das ganze Buch als sehr ansprechend gestaltet, vom Cover über die Kapiteltrenner (die nicht wie so häufig eigentlich, immer mit Illustrationen gestaltet sind, sondern immer monochrome Muster bilden, die einerseits dem Auge eine kurze Pause bieten von den doch sehr vielfältigen Illustrationen und doch gibt es immer irgendwie etwas darin zu sehen.)
Was mir überhaupt nicht gefallen hat, war die Art und Weise wie die englische Sprache hier irgendwie verunglimpflicht wurde. Zwar verstehe ich, dass es zur Story gehört, da auch hier nicht alle Charaktere englischer bzw. amerikanischer Herkunft sind, aber mir als Leser ist es sehr schwer gefallen manchmal den Konversationsverläufen oder auch Monologen des Protagonisten Marcus zu folgen. Es war alles in allem auch von den Szenensprüngen oftmals doch sehr aprupt, verwirrend und man fühlte sich als Leser irgendwie "ausgeschlossen". Verständnismäßig hat es also in diesem Fall bei mir manchmal doch ganz schön geharkt. 
Zur Story muss ich sagen, dass ich erstmal mich wirklich gefreut habe auf eine Geschichte die sich um eine Klasse von Assasinen dreht. Doch es war dann doch erstmal ganz anders als gedacht. Ich gehe zwar davon aus, dass ich mindestens noch einen weiteren Band lesen muss, bevor ich mir letztendlich eine Meinung über die Serie bilden kann... aber Band 1 war dann doch stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig. Zuviele Drogen zu wenig Handlung in meinen Augen. 
Was ich jedoch mochte, war das Vor- und Nachwort, denn mit den Informationen aus diesen Texten, machen die Geschehnisse im ersten Band auch irgendwie etwas mehr "Sinn", bzw. zeigen auf, warum ein 14-Jähriger in solch eine Geschichte gerät.

Die Zeichnungen sind Top. Da kann ich wirklich nicht meckern und auch die Charadesigns gefallen mir sehr. Was ich überhaupt nicht mochte, war die Verwirrung die mich teils überfallen hat beim lesen, da ich den Sinn nicht wirklich erkennen konnte, bzw. den Roten Faden erstmal vermisst habe und erst zu einem späteren Zeitpunkt so in etwa eine Vorstellung hatte worum es in der geschichte im Allgemeinen überhaupt gehen soll. Genau aus diesem Grund gebe ich eine mittelwertige Bewertung von 3 Lui's und denke ich muss erst den nächsten Band lesen um mir wirklich eine Meinung über diese Graphic Novel-Reihe bilden zu können.


Für „Deadly Class - Reagan Youth“ gibt es von mir 3 Luis!

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