Sonntag, 9. Juni 2013

City of Glass – Chroniken der Unterwelt 3


City of Glass - Chroniken der Unterwelt 

(Cassandra Clare

Verlag: Arena (August 2009) 

Seiten: 717

Preis: 19,95€ (D) (Hardcover)

Band: 3 / 5 (bisherigen) 

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In Idris sind düstere Zeiten angebrochen. Als Valentin sein tödliches Dämonenheer zusammenruft, gibt es nur eine Chance, um zu überleben: Die Schattenjäger müssen ihren alten Hass überwinden und Seite an Seite mit den Schattenwesen in diesen Kampf ziehen. Um Clary vor der drohenden Gefahr zu schützen, würde Jace alles tun - doch dafür muss er sie erst einmal verraten...




Nachdem Clary von Madeleine am Ende des zweiten Teils erfährt, dass es eine Möglichkeit gibt ihre Mutter wieder aus ihrem selbstauferlegten Koma zu erwecken, möchte Clary um jeden Preis nach Idris reisen um dort den Hexenmeister aufzusuchen der ihr dabei helfen kann. Gleichzeitig versucht Valentin nun an die letzte der Engelsinsignien zu kommen und schart ein mächtiges Dämonenheer um sich mit dem Ziel die Welt von unwürdigen Schattenjägern und Schattenweltlern zu säubern. Denn mit der letzten Engelsinsignie kann Valentin den Engel Raziel beschwören und sich von ihm wünschen was immer er möchte. Doch auch die Schattenjäger versammeln sich in der gläsernen Stadt Alicante. Ein Krieg um die Zukunft der Welt von Schattenjägern und Schattenweltlern beginnt.

Auch der dritte Teil hat mich nicht im Geringsten enttäuscht. Er ist durchweg spannend und gewohnt flüssig zu lesen, sodass es einem schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen selbst wenn einem die Augen bereits vor Müdigkeit zu fallen. Sowohl die Charaktere als auch die Beschreibungen der Schauplätze hat man quasi direkt vor Augen.
Im dritten Teil verfolgen wir weiter die angespannte Beziehnung von Jace und Clary, denen es nach wie vor schwer fällt im jeweils anderen nur einen Bruder oder eine Schwester zu sehen.
Und so verhält sich Jace teils äußerst abweisend und sogar verletztend gegenüber Clary, da er denkt er würde sie damit schützen und auch anderen gegenüber versteckt er sich hinter einer Mauer aus Sarkasmus (was mitunter wieder zu sehr amüsanten Wortgefechten führt.)
Doch nicht nur die beiden haben mit ihrem inneren Gefühlschaos zu kämpfen.
Auch Simon der in „City of Ashes“ in einen Vampir verwandelt wurde hat Schwierigkeiten seinen Platz in dieser völlig neuen Welt zu finden. Zum einen möchte er ein völlig normales Leben führen und der bleiben der er ist. Aber zum anderen ist ihm dies nun da er nicht nur ein Vampir ist, sondern auch ein „Tageslichtler“ dem die Sonne nichts mehr anhaben kann nachdem er von Jace‘ Blut getrunken hatte, nicht mehr möglich. Denn die Vampire stehen ihm nun feindselig gegenüber und betrachten ihn als unnatürlich und als Bedrohung, aber auch die Nephilim sehen in ihm nichts weiter als einen Schattenweltler und sein Durst erinnert ihn stetig daran, dass er auch kein Mensch mehr ist.
Trotz allem wächst er an seinen Problemen und wird für mich immer mehr zu einem bewundernswerten Charakter. Für mich ist Simon wahrscheinlich sogar der Charakter der mir trotz seiner Verwandlung in einen Vampir immernoch am menschlichsten erscheint.
Und obwohl er den kleinen Versuch mit Clary eine Beziehung anzufangen am Ende des zweiten Teils abgebrochen hatte, mit der Erkenntnis, dass sie trotz allem wohl immer Jace lieben würde, ist er ihr nach wie vor ein unglaublich guter Freund.
Aber auch Clary vollzieht einen beständigen Wandel und identifiziert sich immer mehr mit ihrer wahren Identität als Schattenjägerin und auch ihre Gabe Runen zu erschaffen nimmt neue Ausmaße an. Ich denke ich verrate nicht zuviel wenn ich sage, dass sie mich sehr beeindruckt hat.
Valentin ist für mich immernoch ein faszinierender Gegenspieler. Seine Ziele einen korrupten Rat umzustürzen sind durchaus nachvollziehbar und man könnte sogar für ihn Partei ergreifen, trotz allem sind seine Maßnahmen mit denen er seinen Wandel vollziehen will, wahnsinnig und vor allem grausam.



Mal wieder habe ich mich bestens unterhalten gefühlt. Zwar habe ich mich hin und wieder über die Handlungen insbesondere von Jace aufgeregt, trotz allem gehört dies ja auch zu einem guten Buch. Man muss sich ärgern, freuen und traurig sein mit den Charakteren des Buchs. Denn dann fühlt man die Geschichte richtig mit. All das hat für mich wieder zugetroffen. Es gibt ein paar fesselnde Wendungen und der dritte Teil wird zu einem mehr als zufriedenstellenden Abschluss gebracht, sodass man sich nur auf den nächsten Teil freuen kann.


  
Für „City of Glass - Chroniken der Unterwelt 3“ gibt es von mir mal wieder 5 Luis!



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